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Alternativer AfD Newsletter

- Wahrheiten, die der Vorstand verschweigt -

polemische Internetzeitung gegen politischen Extremismus, Fremdenfeindlichkeit und Minderheitenverfolgung

vormals http://alternativernewsletter.wordpress.com/

Das dunkle Geheimnis der DDR I

Die Frauen-Folteranstalt Burg Hoheneck im Erzgebirge (Sachsen)

siehe auch unseren Bericht 23.10.2013

Das SED-Regime zeichnete sich durch Unbarmherzigkeit und Unrecht aus. Hierzu zählt auch eines der dunkelsten Kapitel der DDR überhaupt: Die Frauen-Folteranstalt “Burg Hoheneck” im erzgebirgischen Stollberg (Sachsen). Noch heute weigern sich ehemalige SED-Mitglieder, Ex-StaSis, Ex-VoPos, Ex-NVAler und Ex-Wärterinnen, das Unrecht anzuerkennen. Im Gegenteil: Viele ehemalige Genossen haben nach der “Wende” den Weg von ganz links zu ganz rechts in die AFD gefunden - Hauptsache autoritär, Hauptsache undemokratisch. Schlimm genug, dass viele Halunken der SED-Zeit nach 1989 wieder in Amt und Würden gelangten, gut dotierte Jobs erhielten und z.T. bis heute ihre Sauereien fortsetzen (z.B. Stadtverwaltung Chemnitz, Stadtverwaltung Zwickau, Stadtverwaltung Annaberg-Buchholz, Landratsamt Borna, sogar Staatsregierung, Polizei, Justiz u.s.w.

Diese Seite ist den Opfern des DDR-Unrechts, insbesondere den Frauen auf Burg Hoheneck gewidmet. Deren Leid darf nicht vergessen werden. Schande über die deutsche Vereinigung, dass das SED-Pack praktisch ungeschoren blieb. Schande über jene Wärterinnen, die auf Burg Hoheneck dem Unrecht und der Menschenverachtung dienten. Schande über die SED-Vampire.

Die Frauen auf Burg Hoheneck (original ARD-Dokumentation 09.11.2011)

Hölle Hoheneck – Die Frauenfolteranstalt (MDR-Dokumentation 2010)

Bach-Gymnasiums Oesnitz über das Frauengefängnis Hoheneck (2013)

Das geheime Frauengefängnis Hoheneck (SPIEGEL TV Reportage volle Länge hier)

Ellen Thiemann erzählt von ihrer DDR-Haftzeit (Gedenkstätte Burg Hoheneck)

weitere VIDEOS (Berichte, Interviews u.s.w. im MDR unter http://www.mdr.de/damals/hoheneck186.html

Das dunkle Geheimnis der DDR II

Das “Gelbe Elend” in Bautzen (StaSi-Knast für Männer)

Zwischen 1900 bis 1904 entstand im Norden der Stadt ein Gebäudekomplex, der damals das modernste Gefängnis in Sachsen war. Schon kurz nach seiner Fertigstellung erhielt es, in Anspielung auf die gelben Klinkersteine, aus denen seine Mauern bestehen, den mehr oder weniger berühmten Namen "Gelbes Elend". Während der Zeit des Nationalsozialismus von 1933-1945 wurden hier politische Gegner, Kommunisten und Sozialdemokraten inhaftiert, ebenso wie auch Mitglieder der Zeugen Jehovas und anderer Gruppen.

Von 1945-1950 wurde das Gefängnis von der sowjetischen Geheimpolizei als "Speziallager Nr. 4" für Personen genutzt, die angeblich mit dem Nazi-Regime in Verbindung standen. Ob ein solcher Verdacht auch wirklich begründet war, wurde nur in wenigen Fällen auch überprüft. Später kamen immer mehr Menschen in das Lager, die von einem Sowjetischen Militärtribunal (SMT) wegen vermeidlicher politischer Straftaten in Prozessen zu langjährigen Haftstrafen verurteilt wurden, die weit fern jeglicher Rechtsprechung waren. Nur wenige von ihnen waren wirkliche "Nazi-Täter", die grosse Mehrzahl stand vielmehr demokratischen Parteien nahe, waren Gegner des Stalinismus oder oft einfach nur Menschen, die aus willkürlichen Gründen eingesperrt wurden. Sie lebten dort unter unmenschlichen Bedingungen und bis heute konnten anhand von Unterlagen aus den Moskauer Archiven bereits über 3.000 Personen ermittelt werden, die zwischen 1945-1950 im Lager verstorben sind. Die ehemaligen Häftlinge gehen jedoch von einer weitaus höheren Anzahl von Verstorbenen aus.

Von 1950 bis 1989 stand das Gefängnis unter der Verwaltung des Innenministeriums der DDR. Nachdem die letzten SMT-Verurteilten 1956 entlassen wurden, waren die Insassen zum grossen Teil jetzt Strafgefangene mit langen Haftstrafen und Wiederholungstäter, zunehmend jedoch sog. politische Gefangene, die wegen "Sabotage", "Agitation gegen den Staat", ihrer Mitgliedschaft zu den Zeugen Jehovas oder anderer angeblicher "Vergehen" eingesperrt waren. Manchmal genügte für eine Inhaftierung schon der Antrag, die DDR zu verlassen. Erst die "friedliche Revolution" von 1989 machte dieser Verfolgung ein Ende. Seit Oktober 1990 untersteht das Gefängnis dem Justizministerium des Freistaates Sachsen.

Klaus Schikore - „Das Gelbe Elend“ in Bautzen (Gedenkstätte Bautzen)

Bautzen I – Hungerstreik Wendejahr 1989 TV-Dokumentation N24

Weitere Videos, Berichte und Interviews u.s.w. im MDR unter http://www.mdr.de/damals/archiv/bautzen102.html

siehe auch Bautzen-Komitee unter http://www.bautzen-komitee.de